SCUG Lauftreff – 2019 Marathontraining – Es wird intensiv

Germering – Es ging los, am 17.3.19, das Marathontraining für den bevorstehenden Marathon in Würzburg, Ende Mai. 10 Wochen sind es noch bis zum eigentlichen Event. Das heißt die Marathonläufer müssen sich ins Zeug legen. Zumal auch eine besondere Zeit als Zielvorgabe ansteht – unter 4, weniger als 4 Stunden. Unsere Halbmarathon-Teilnehmer starten ihr Training ein wenig später – die Streckenlänge erlaubt es.

Das Trainingsprogram sieht insgesamt 4 Einheiten pro Woche vor – „es wird intensiv“:
– jeweils Dienstags und Donnerstags – Intensivtraining mit sehr schnellen, aber kurzen Strecken
Samstags einen moderaten Jogginglauf mit einer kleine schnelle Einheit
Sonntags dann der lange Lauf – von Woche zu Woche längere Strecken (15 – ca. 32 km)

Etappe 1 – 15 km – Gräfelfinger Holzwiese

Am 17.3.19 war dann der erste lange Lauf, über 15 km. Der Streckenverlauf führte die Läufergruppe auf einem Rundkurs vornehmlich durch den Wald bis Gräfelfing und zurück.
Bei sonnigen und recht warmen Wetter liefen insgesamt 7 LäuferInnen den Parcour.
Es war ein echt schöner Einstig in das Training. Somit kann die kommende Woche folgen, obwohl schon wieder Schneeschauer gemeldet werden.

 

Etappe 2 – 22 km – Pasing Westbad und zurück

Bei bestem Frühlingswetter, sonnig, immer wärmer werdend, starteten unsere Marathonies zum nächsten Trainingslauf am 24.3.19.
Ziel war das Westbad in Pasing.
An Gut Streiflach vorbei, durch die Neubaugebiete in Freiham und Neuaubing, erreichte die Laufgruppe nach etwas über 1 Std. das Pasinger Westbad.
Dies war auch dann der „Point of return“. Am Pasinger Friedhof vorbei, durch den Pasinger Stadtpark, führte die Strecke nach Gräfelfing und schließlich zurück zum SCUG Vereinsheim.
Eine kleine Neuheit – Bei Kilometer 17 gab es eine kurze „Espresso-Pause“.




Etappe 3 – 25 km – München Neuried und zurück

Wieder hatte Petrus ein Einsehen mit unseren Läufern. Bei bestem Frühlingswetter starteten die Sportler des SCUG Lauftreffs zur nächsten Marathontrainings-Etappe am 31.3.19. Gefühlt eine Stunde früher, die Uhr wurde in der Nacht zuvor auf die Sommerzeit umgestellt. Man merkte es deutlich, nicht zeitlich, jedoch über die Temperatur. Die ersten Kilometer, im Wald, im Schatten, waren noch sehr eisig. Über die freien Felder, in den Orten, wurde es dann sehr schnell wärmer.
Die Läufer liefen eine „recycelte Strecke“. Ein Jahr zuvor stand sie schon einmal auf dem Program, jedoch mit viel Schnee. Hier ein Rückblick.
Insgesamt wurde ein  gutes Tempo gelaufen. Manchmal hörte man ein Knurren der Teilnehmer. Nicht wegen dem Magen, nein, wegen den kleinen doch vermeidbaren Strecken-Schleifen.
„Müssen wir nun links ab, oder rechts?“
„Wir müssen zurück, wir sind falsch“.
Egal, das Gesamtergebnis stimmte am Schluss und das ist wichtig. Mit Freude wartend auf die nächste Etappe.

Etappe 4 – 29 km – Ein Streckenklassiker – Um den Wörthsee herum

Der Wörthsee gilt als einer der schönsten und saubersten bayerischen Badeseen, obwohl er nur einen langsamen Wasseraustausch hat. Es dauert etwa acht Jahre, bis sich sein Wasser erneuert hat. Ihm fließt nur 0,3 m³ Wasser pro Sekunde ab, das dennoch nur zum kleineren Teil durch seine Zuläufe ausgeglichen werden kann. Überwiegend fließt ihm Grundwasser zu, was seine geringen Wasserstands-Schwankungen erklärt.
Dieser See wurde wieder einmal von den Mitgliedern des SCUG Lauftreffs umrundet.

Umrundet, nachdem einige Läufer zuvor – vom Germeringer Vereinsheim gestartet, hinliefen.
Umrundet, von den Walkern, die ihren Start in Steinebach setzten.

 

Dieser Strecken-Klassiker ist immer wieder ein Highlight im Jahresprogramm des Lauftreff-Vereins.
Besonders, wenn die Natur wieder aus Ihrem Winterschlaf erwacht und die Pflanzen kräftig das Sprießen anfangen. Kalt war es noch an diesem Tag, den 14.4.19. Der Winter ist weiterhin spürbar. Ein kräftiger Nord-Ost-Wind bließ den Sportlern kräftig ins Gesicht.
Dennoch, alle Teilnehmer absolvierten die Strecke.
Einer Einkehr, in Etterschlag, stand nichts mehr im Wege.

Etappe 6 – 10 km – „High Speed“

Germering – „High speed“ – Dies war das Motto des Trainingslaufs am 21.4.19. „Höchstgeschwindigkeit“, auf 10 km. So schnell, daß auch der Bericht nur kurz sein kann. Zehn Kilometer, im Kreuzlinger Forst, möglichst schnell um den Sportlerkörper besonders zu fordern. Ihn an die Anforderungen des bevorstehenden Marathons zu gewöhnen. Nicht nur zu gewöhnen, eine weitere Leistungsschwelle zu setzen, die Muskulatur, den Kreislauf, den ganzen Körper in diese Richtung zu reizen …

… mit dem eigentlichen Ziel den Marathon unter 4 Stunden zu absolvieren.

Die Marathon-Vorbereitungs-Teilnehmer des SCUG Lauftreffs nahmen diese Herausforderung an … und absolvierten diesen Lauf auch entsprechende. Alle Achtung!

Etappe 7 – 30 km – Zum Jexhof

Germering / Jexhof – Einmal Jexhof und zurück. Der Jexhof, ein kleiner Aussiedlerhof, hinter Fürstenfeldbruck, nahe Schöngeising. Früher ein Ort, an dem arme Bauern um ihr Überleben kämpften. Heute ein restauriertes Kleinod, ein kleines Museum und ein Treffpunkt für so manche regionale Veranstaltung.

Dieser Hof war das Ziel der Marathontrainingsgruppe des SCUG Lauftreffs. Einmal hin und zurück, von Germering aus. Es ist eine sehr schöne Strecke, viel im Wald verlaufend, zweimal an Gilching vorbei, auch mit einer zusätzlichen Herausforderung – dem Steinberg. Der Steinberg als eine signifikante Abschluß-Steigung, kurz vor dem Ziel nach 30 km.

Zuvor ging es – mäandernd – durch den Wald um den Jexhof herum. Bei bedeckten Witterungsverhältnissen mit leichten, zeitweisen Regen.

Wieder wurde eine Etappe absolviert, als Trainingseinheit, für den bevorstehenden Marathon-Event (Ende Mai 2019).

Etappe 8 – 14 km – Gräfelfinger Holzwiese die Zweite

Nochmals ging es zur Gräfelfinger Holzwiese. Weil es so schön ist, durch den Wald. die engen Wege im Dickicht. An der ‚Dickwiese‘ vorbei, die ‚Planegger Holzwiese‘ links liegen lassend. Zurück dann, über das ‚Planegger Waldsanatorium‘. Die ‚rote Meile‘ ist immer wieder ein Bestandteil unserer Strecken. Ganz klar, sie liegt ja kurz vor dem Ziel. Und dann ist es auch wieder geschafft. Insgesamt eine relativ kurze Einheit, dennoch den Körper fordernd, da vom Tag zuvor die 30 km noch in den Knochen liegt.

Etappe 9 – 15 / 21 km – Rennstrecke

Die LaufsportlerInnen haben schon eine eigene Sprache. Nicht für jedermann verständlich, jedoch leicht zu verstehen. Statements wie:

01:53:00 – HM – 21km – Pace: 5:23 – 2R – schneller Dauerlauf, oder
01:40:00 – 15 km – Pace: 6:30 – 2R – zügiger Dauerlauf

Es handelt sich hierbei um Zielvorgaben, Vorgaben für eine Trainingseinheit, als Vorbereitung für einen Marathon- und Halb-Marathonlauf. Eine Intensiveinheit, um nochmals den Körper zu stärken und um eine Zielzeit unter 4 Std, für den Marathon zu erreichen – Ende Mai 2019.

Also, für die Trainingseinheit:

– Zielzeit: 1 Std 53 min 0 s
– HM: Halbmarathon-Distanz über 21km
– Geschwindigkeit: 5 min 23 s pro Kilometer
– 2R: 2 Runden
– Schneller Dauerlauf, ohne Pausen

Ganz einfach – das Rechnen, das Laufen hingegen ist ein wenig anspruchsvoller.
Jedoch auch machbar.
Und die Strecke (inkl. einigen Vorgaben) wurde von den Teilnehmern bewältigt.

 

Etappe 10 – 18/32 km – Sooo nass!

Müssen LäuferInnen auch manchmal schwimmen?
Nicht im Becken, nicht im See, sondern unterwegs, auf der Piste.
Heute kamen sich die „Marathonies“ so vor. Durchgehender Landregen, bei relativ geringen Temperaturen – fast Mitte Mai – inklusive Nordwest-Wind.
Sehr matschige Wege, extrem tiefe Pfützen, immer der Versuch Ihnen auszuweichen und trotzdem dann in den nächsten mit den Füßen zu landen.

Dieser Versuch war am Anfang der „Schwimm-Strecke“ so. Nach kurzer Zeit entschieden sich die Teilnehmer mit Fleiß in die Pfützen zu steigen, weil es Spaß machte, weil die Schuhe/Socken eh‘ pitsche-patsche-nass sind.
Ja, und so ging es dahin, die 18 bzw. 32 km.
Nach Gräfelfing auf die kürzere Strecke, rund um Wessling auf der langen Strecke.
Und die Teilnehmer haben es wieder geschafft.
Ab sofort kann es nur besser werden.

Wie wird es sein – in Würzburg? Mit dem Wetter, mit den Bedingungen?
Die Trainingsphase hat bislang alle Umweltbedingungen geboten (Schnee, Sonne, Wärme, Kälte).
Das Team ist somit bestens vorbereitet. Noch 2 Wochen bis zum Event.
Wir lassen uns überraschen.

 

 

Etappe 11 (die letzte) – 16 / 20 km – Ein Schufie

Kein Selfie, ein Schufie wurde gemacht, am Start, von einigen Teilnehmern der letzten Marathontraining-Etappe am 19.5.19. Die Schuhe sind wichtig, sie trugen uns, über den Parsberg, mehrmals bei dieser Etappe. Sie müssen viel aushalten, sie sind das Bindeglied, zwischen dem Läufer, der Läuferin und der Strecke.
Also auch unsere Schuhe sind einmal zu würdigen.
Die Strecke, der Tag, das Wetter, alles Bestens zum Abschluß des Marathontrainings.
Die Teilnehmer können den bevorstehenden Event auch nicht mehr abwarten. Sie sind auch „wohlig müde“, das Training nun absolviert zu haben.
Alle sind fit, es kann also losgehen am nächsten Sonntag, den 26.5.19 in Würzburg – gesund bleiben ist nun die Devise.
Herzlichsten Dank an unsere Trainer, sie haben wirklich die Truppe motiviert, den notwendigen Plan (Strecke, Länge, Zeiten, Intensität, Motivation) bestens ausgearbeitet, kommuniziert und  absolviert. Alle Voraussetzungen waren somit gegeben. Nochmals – vielen Dank!

 

(hdk)

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