SCUG Lauftreff – Berlin Halbmarathon 2022

3 April 2022
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Germering / Berlin – Die Hauptstadt Deutschlands war das Ziel von Sportlerinnen des SCUG Lauftreffs an einem der ersten Frühlingswochenende am 3.4.22.
Mit dem sportlichen Anreiz einen Halbmarathon zu laufen. Für viele der Erste in Ihrem Leben.
Das Ambiente der Stadt, das große sportliche Event, also mit vielen Teilnehmern, unterstützte dieses Vorhaben von Anfang an. Somit genossen die 5 Teilnehmerinnen das lange Wochenende in Berlin.

Die Vorbereitung

Die relativ lange und intensive Vorbereitung begann in Germering. Mit vielen Trainingseinheiten, langen Sonntagsläufen, bei Wind und Wetter. Wobei man sagen muss, dass der März mit seinen außergewöhnlichen Sonnenstunden die unterschiedlichen Trainingseinheiten sehr mit unterstützte.
Am Anfang ergaben sich doch einige Bedenken bei den Läuferinnen. Fragen, wie:
– Schaffe ich überhaupt die Halbmarathon-Distanz am Ende?
– Packe ich das Training zuvor?
– Gebe ich zwischendurch auf?
In Realität war dann nichts dergleichen zu spüren. Das Training wurde heruntergespult, zusammen mit weiteren Vereinsmitgliedern, Wochenende für Wochenende. Von Aufgabe keine Spur. Und der Halbmarathon wurde am Ende von allen gemeistert – Gratulation!

Das Event

Nach der Anreise und auch mit gemeinsamen Aufenthalt in einem Hotel, begaben sich die Teilnehmerinnen zur Anmeldung. Neben den Formalitäten, also Startnummer-Empfang und weiteres wurde das gesamte Start-/Zielareal von Ihnen schon im Vorfeld detailliert begutachtet.
Wo muss ich mich am Start, am Friedensengel, einordnen. Welcher Block? Wie wird am Ende der Zieleinlauf, in der Nähe des Brandenburger Tors, sich darstellen?
Insgesamt also eine mentale Einstimmung auf den „großen Lauf“.
Am Sonntag den 3.4.22 war dann der „entscheidende Tag“ – es ging los.

Die Sportlerinnen gaben sich von Anfang an das Motto nicht zu schnell loszulegen, zwecks eigene Laufgeschwindigkeit. Sich die Kraft für die gesamte Strecke einzuteilen. Dies gelang Ihnen auch sehr gut.
Nach einer Weile, und das war das kurzweilige, erschien schon das 10 km-Schild. Die Gruppe war erstaunt.
Viel zu schnell verging die Zeit, ohne Anstrengungen nach der ersten Hälfte.
Wahrscheinlich hat auch das Wetter mitgeholfen, es war trocken, zuweilen Sonnenschein, jedoch ein kalter Wind.
Währenddessen hat sich eine Läuferin schon von der Gruppe abgesetzt, sie war einfach schneller.

Ok, wenn die 10km so schnell vergehen, dann können die Läuferinnen einen „Zahn zulegen“, was auch gemeinsam umgesetzt wurde. Der Invalidendom kam Ihnen danach schnell ins Blickfeld. Dies bedeutet, das Ziel ist nicht mehr weit entfernt.
Endspurt ist angesagt, alle Kräfte nochmals mobilisieren und mit einem Lachen im Ziel ankommen.
„Es war ein Flug ins Ziel“, so wurde es im nachhinein von den Vereinsmitgliedern kommuniziert. Es fiel Ihnen leicht die letzten 2 km zu absolvieren.
Die Freude im Ziel können diverse Fotos bestätigen. Insgesamt war es für alle ein sehr gelungener Halbmarathon-Wettbewerb.

Der Teilnehmerinnen-Eindruck

Nach dem fantastischen Event rund um den Ammersee im Herbst 2021 war den selbsternannten „Weihermädels“ des SCUG klar: „Wir brauchen neue Herausforderungen!“ Und da der Berliner Halbmarathon frisch seine Pforten für das kommende Jahr geöffnet hatte, meldeten sich Tina, Fleur, Christiane, Anke, Gitte und Natalie in einer euphorischen Blitzaktion bereits am nächsten Tag an.
Dank langer Sonntagsläufe mit Heinz und Stephanie und eines steifen Intervall Trainings durch Stefan waren wir pünktlich zur Abreise nach Berlin perfekt vorbereitet. Nur Gitte konnte wegen Ihrer vorangegangenen Fußverletzung nicht am Wettkampf teilnehmen. Sie war jedoch steter Support und Begleitung – ebenso wie Tinas Mann Gerhard, der mit einem sensationellen Weihermädels-Anfeuerungsschild angereist
Das tägliche Corona-Bingo und die Angst, kurz vor Abreise doch noch zu erkranken, hatten wir überstanden – aber wir hatten die Rechnung ohne das Wetter gemacht! Den Schnee ließen wir glücklicherweise in München hinter uns. Berlin empfing uns trocken – jedoch mit eisigem Wind und Temperaturen um die 5 Grad. Davor hatten wir ziemlich Respekt und probierten am Abend vor dem Lauf alle Wärmekombis mit und ohne Müllsack.
Am Renntag dann der Lichtblick: der Wind hatte sich gelegt und sogar die Sonne brach ab und zu durch, so dass wir im Startblock vor der Siegessäule nicht allzu sehr frieren mussten. Die Aufregung trieb den Adrenalinspiegel zusätzlich nach oben.
Bereits nach den ersten Minuten war von Anke nichts mehr zu sehen und sie entschwand in der Menge. Die restlichen 4 legten die ersten 10km etwas ruhiger zurück. Gefühlt war halb Berlin auf den Beinen und feuerte die Läufer*innen mit Bands und Zurufen an. Auch Gitte, Gerhard und Stephi jubelten uns gleich mehrmals zu.
Hinter Charlottenburg setzten sich Tina, Fleur und Christiane ab – Natalie versuchte, das Tempo zu halten. Die Kilometer und Sehenswürdigkeiten zogen nur so an uns vorbei. Zwischendurch hatten wir alle unsere ‚schwierigen Momente‘, aber spätestens als das Brandenburger Tor in Sicht kam, wussten wir:
‚Jetzt ist es nicht mehr weit!“ und Fleur und Tina legten einen ordentlichen Schlusssprint hin.
Geschafft haben wir es alle mit jeweils tollen Leistungen und viel Lauffreude! Und in der Hauptstadt die erste Medaille umgehängt zu bekommen ist schon ein erhebender Moment!
Aber wie auf einem T-Shirt zu lesen war:
Wichtiger als das Ergebnis ist das Erlebnis! Und das haben wir nach dem Lauf noch ordentlich gefeiert mit einem großen Gelage beim Griechen und danach noch in der Hotel Lobby. Da mussten wir nur noch auf unsere Zimmer humpeln.
Wir freuen uns schon auf das nächste Lauf-Event – dann wieder gemeinsam mit den anderen Lauftrefflern!

Die Ergebnisse

Folgende Ergebnisse sind zu berichten.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die vielen Vereinsmitglieder, die während der Trainingsphase die „Berliner“ unterstützt haben. Auch einen Dank an die Sportlerinnen selbst, für Ihre Ausdauer, das Engagement im Verein, dieses Event mit zu unterstützen. Mit der Hoffnung, in der Zukunft, mit dem Verein wieder zusammen ein Sportevent umzusetzen.

(hdk)

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