Gemma! Auf geht’s nach Wien – SCUG-Lauftreff startet zum Marathon in Wien 2017

22 April 2017
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So schnell vergeht die Zeit. Gerade noch die letzten Weihnachtsmänner verputzt und in der Eiseskälte des Januars gefroren – und schon sind die gut 12 Wochen Vorbereitung für den Marathon in Wien am 23. April 2017 wieder vorbei. Der SCUG-Lauftreff hat sich am heutigen Freitag (21.04.2017) auf den Weg in die Hauptstadt unseres Nachbarlands Österreich gemacht. Vor ihnen liegen ereignisreiche aber auch sehr interessante Tage – mit dem Höhepunkt am Sonntag beim Start des Marathons und des Halbmarathons.

Harte Marathonvorbereitung ab Ende Januar 2017


Unter der Leitung von Chefkoordinator Heinz-Dieter machten sich die wackeren Marathonins/Halbmarathonis Ende Januar 2017 auf – um sich für das Highlight Ende April in Wien vorzubereiten.

Zu diesem Zeitpunkt war allerdings an normales Training kaum zu denken. Was man heute kaum für möglich hält – es war tatsächlich Winter. Die Durchschnittstemperatur lag in dem seit 30 Jahren kältesten Januar in der bayrischen Geschichte deutlich unter dem üblichen Schnitt. Gefühlt war es dauerhaft mindestens – 10 Grad kalt (auch tagsüber).

Manchmal jedoch wurde die notorisch wichtige Marke von – 10 Grad doch unterschritten. Allerdings sorgte dies in diesem frühen Stadium der Vorbereitung nicht bei jedem Teilnehmer des SCUG für große Freude. Zu schön war es doch in der „warmen Stube“ oder auf dem Crosstrainer im Keller. Trotzdem fanden sich regelmäßig am Sonntag zwischen 4 und 15 wackere Burschen und Mödels zum Training ein. Ab Januar steigerten sich sowohl die Marathonis als auch die Halbmarathonis von 11 auf bis zu 34 Kilometer mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad.

Höhepunkte Mitte März bei Westpark-Runde und Seefeld

Der Höhepunkt der diesjährigen Vorbereitung beim SCUG-Lauftreff war von der Distanz mit Sicherheit die „Westpark-Runde“ über 34 Kilometer.

Westpark-Runde

 

Daneben ging es in dieser Phase auch noch einmal hoch hinaus – wieder gut 34 km – aber doch mit happigen Steigungen – dem Höhepunkt bei Seefeld.

Hier konnte nur die „Harten“ wirklich überleben. Dementsprechend beendeten auch schon insgesamt 3 Läuferinnen und Läufer nach gut 20 Kilometern diese heftige Schleife (siehe 1. Bild) – die restlichen 14 Kilometer zurück nach Germering legten nur noch 3 Hartgesolttene zurück (Heinz-Dieter, Thomas und Osman – siehe 2. Bild).

Anstieg zum Höhepunkt der Seefeld-Route

 

Gezeichnete Gesichter, nach Seefeld-Route
Einigen SCUG*lern waren die Anstrengungen sichtlich ins Gesicht geschrieben – allerdings nach 34 Kilometern auch nicht weiter verwunderlich.

Von Chillkröten und der Bröckelgruppe

Was während der Vorbereitung leider etwas auffiel war, dass gerade bei den Marathonis, die ursprünglich mal zu sechst in Wien starten wollten, letztlich nur noch einer (Heinz-Dieter) ganz sicher starten konnte. Bei Vailiious war es wegen seines Fersensporns bis zuletzt noch nicht sicher ob er nicht doch auf die Halbmarathonstrecke ausweicht. Nähere Informationen lagen mir bei „Redaktionsschluss“ noch nicht vor.

Aus diesem Grund wurde diese Gruppe im Laufe der Zeit zur sogenannten „Bröckelgruppe“ stilisiert – weil die Teilnehmer nach und nach „bröckelten“.

Aber es kristallisierte sich auch noch eine andere Gruppierung heraus – die sogenannten „Chillkröten“. Das hat nicht zwangsläufig etwas mit Schildkröten (wie man vom Klang her vermuten könnte) zutun, sondern eher mit der Art und Weise, wie man das Training und den Wettkampf angeht.

Da sich viele Mitglieder dieser Gruppe jenseits von 55+ bewegen, kann man mit Recht auch mal etwas entspannter an eine Herausforderung herangehen. Aus diesem Grund waren während der Vorbereitung auch weniger die Zeiten interessant – als vielmehr der Spaß und die Zweisamkeit.

Man wird sehen, wie sich „Bröckelgruppe“ und „Chillkröten“ in Wien am 23. April 2017 schlagen.

Ich wünsche an dieser Stelle alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Angehörigen und Fans viel Erfolg und eine schöne Zeit. Ich freue mich über reichhaltige (Leidens-/Erfolgs-)Berichte vom SCUG aus Wien.

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